🕯 Rückgabe der Namen – 2026 | Wien
Am 25. Oktober 2026 findet in Wien die jährliche Gedenkaktion „Rückgabe der Namen“ zum Gedenken an die Opfer politischer Repressionen in der Sowjetunion statt.🤘🌊
„Rückgabe der Namen“ ist eine internationale zivilgesellschaftliche Initiative, die 2007 in Russland ins Leben gerufen wurde. Jedes Jahr versammeln sich Menschen in verschiedenen Städten weltweit, um die Namen jener Menschen laut vorzulesen, die in der Sowjetunion politisch verfolgt wurden.
Heute, da das Ausmaß der politischen Verfolgung in Russland erneut beunruhigende historische Parallelen zur Stalinzeit erkennen lässt, gewinnt diese Gedenkaktion besondere Bedeutung. Sie erinnert uns an die Bedeutung des historischen Bewusstseins, der Menschenwürde, der Menschenrechte und der Grundfreiheiten – und daran, dass politischer Terror in keinem Land geduldet werden darf.
Am 25. Oktober versammeln wir uns im Zentrum von Wien, um die Namen von Menschen vorzulesen, die Opfer der stalinistischen Repressionen wurden und deren Namen bei dieser Gedenkaktion bisher noch nicht verlesen wurden.
Alle, die das Gedenken an die Opfer politischer Verfolgung teilen, sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Besonders willkommen sind Menschen aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion sowie alle Menschen in Österreich, denen die Erinnerung an die Opfer politischer Repressionen am Herzen liegt.
🕯 Die Namen können in jeder beliebigen Sprache vorgelesen werden. Bei der Gedenkaktion werden hauptsächlich Russisch, Deutsch und Englisch gesprochen.
📄 Die Organisatorinnen und Organisatoren bereiten die Namenskarten im Voraus vor. Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich.
Jeder vorgelesene Name erinnert an einen Menschen, sein Leben und sein Schicksal.
🕯 Solange ihre Namen ausgesprochen werden, bleibt die Erinnerung lebendig.
Kommt vorbei!